Archive for the ‘Die News’ Category

USA machten Stimmung gegen Mindestlohn in Haiti

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Spiegel Online: Näherin in Haiti Tageslohn von drei Dollar

Diplomaten im Dienste der Wirtschaft: Textilarbeiter in Haiti sollten einen Mindestlohn von fünf Dollar pro Tag erhalten. Doch daraus wurde nichts. Wie aus geheimen Botschaftdepeschen hervorgeht, übten die USA massiven Druck auf die Politik des Inselstaats aus. Denn er ist für Firmen ein Billiglohn-Paradies.

Einsatz in Libyen

Freitag, März 25th, 2011

Spiegel.de: Niebel bezichtigt Alliierte der Heuchelei 

Die Front gegen Libyens Machthaber Gaddafi steht, die Nato kontrolliert die Flugverbotszone - nun kommt erneut scharfe Kritik aus Deutschland. Entwicklungsminister Niebel wirft der Militärallianz ein falsches Spiel vor. Es sei “bemerkenswert, dass gerade die Nationen munter in Libyen bomben, die noch Öl von Libyen beziehen”.

Löschen statt sperren

Freitag, Juli 16th, 2010

Löschen statt sperren - der richtige Weg im Umgang mit kinderpornografischen Webseiten.

Hier der aktuelle Stand (Meldung auf heise online vom 15.7.2010):

Laut der Statistik des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco sind im Ausland vorgehaltene kinderpornographische Webseiten nach einer Intervention der Selbstregulierungseinrichtung zu 50 Prozent innerhalb von fünf Tagen offline. Binnen zwei Wochen sind es aber bereits 93 Prozent der unerwünschten Angebote, der Rest verschwinde in der Folgezeit aus dem Web. Mittelfristig bleibt laut INHOPE-Vertretern auch jenseits der deutschen Grenzen keine einzige gemeldete einschlägige Domain online … Auch laut Tests der Kinderschutzorganisation Carechild und des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) lassen sich kinderpornographische Webseiten im Ausland relativ einfach aus dem Netz löschen. Beim AK Zensur hieß es etwa 2009, man habe 60 einschlägige, auf Sperrlisten verzeichnete Webauftritte löschen lassen können, wofür gerade einmal zwölf Stunden Zeit nötig gewesen seien.

Kommentar: Auch merkt der Artikel an, dass die Zeit, die momentan noch nötig ist, um die Seiten zu löschen und aus dem Netz ganz zu entfernen, durch die Aufstockung von Personal bei den entsprechenden Behörden weiterhin reduziert werden könnte. Dies ist der richtige Weg: löschen statt sperren - illegale Inhalte werden umgehend aus dem Netz entfernt. Das Netz bildet aber weiterhin das unzensierte freie Medium zum Informationsaustausch für alle freien und mündigen Bürger. 

Spiegel Online: Neue Sanktionen gegen Iran

Freitag, Mai 21st, 2010

Dummheit ist Stärke

Volle Härte gegen die Hardliner

Es klingt paradox: Erst verkündet Iran den Verzicht auf eine Urananreicherung im eigenen Land, vermittelt hatten dies die Türkei und Brasilien. Kurz darauf kommt eine eiskalte Antwort aus den USA: Washington habe sich mit den anderen ständigen Mitgliedern des Uno-Sicherheitsrats und Deutschland auf einen Resolutionsentwurf geeinigt, der härtere Strafen gegen Iran vorsieht, verkündete US-Außenministerin Hillary Clinton.

Kommentar: Fassen wir zusammen: jahrelang steht der Iran im Visier der USA, da er angeblich in den Besitz einer Atomwaffe kommen möchte. Nein, der Grund für den geplanten Einmarsch in den Iran ist natürlich nicht, dass der US-Dollar keinen eigenen Wert mehr besitzt, da die USA überschuldet sind. Nein, der Grund ist nicht, dass der Dollar weltweit nur noch deshalb aktzeptiert wird, da er die Weltwährung ist. Nein, der Grund ist nicht, dass der Dollar als Weltwährung letztlich nur durch das US-Militär abgesichert ist, welches über die Hälfte des gesamten weltweiten Militärhaushalts verfügt. Nein, der Grund ist nicht, dass der Iran aus diesem Spiel ausscheren möchte, Öl gegen andere Währungen verkaufen oder gar tauschen möchte. Damit wäre der Dollar hinfällig und damit die USA bzw. deren private FED. Nein, der Iran wird angegriffen, da er Atomwaffen bauen will. Halt sagt der Iran: bau ich doch gar keine Atomwaffen! Er gibt sich kompromissbereit, verzichtet auf die Anreicherung von Uran. Problem gelöst, könnte man sich denken. Aber halt: ganz böser Iran jetzt: jetzt muss man da erst recht einmarschieren, denn der reagiert ja nur auf Härte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Deutschland und Frankreich als Vasallen der USA gleich dabei. Ach, Vasallen, böses Wort? Ist nicht von mir, sondern von Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski, der in einem seiner Bücher diesen Ausdruck für die beiden genannten Staaten verwendet. Der war auch mal Berater von Präsident Carter. Auch brüstet er sich heute noch, der Sowjetunion den Afghanistankrieg eingefädelt zu haben. Bitte um Entschuldigung für den Sendung-mit-der-Maus-Stil.

Spiegel Online: Haushaltsmisere

Sonntag, Mai 9th, 2010

Wirtschaftsexperten warnen vor Euro-Absturz

EZB in Frankfurt: Droht dem Euro der Absturz? Europa versinkt in der Schuldenkrise - mit möglicherweise dramatischen Folgen für den Euro. Manager und Ökonomen fürchten einen rapiden Wertverlust der Gemeinschaftswährung. In Deutschland steigt bereits die Angst vor einer Inflation.

Es tut sich was bei Internetzeitungen

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Geld durch Schulden bei MisterDAX Dirk Müller

Bei www.cashkurs.com wird der obengenannte Artikel regelmäßig im Abschnitt Cashkurs reloaded wiederholt. Am Ende ist als Kommentar ein Kapitel aus “Geld durch Schulden” angehängt.

Udo Ulfkotte: Merkels Märchenstunde

Donnerstag, Mai 6th, 2010

So belügt die Bundesregierung die Bevölkerung
Die Bundeskanzlerin hat die deutschen Medien dazu aufgefordert, die Bevölkerung nicht über die wahre Lage und über den bevorstehenden Crash zu unterrichten. Das ist unstrittig und wurde mittlerweile sogar von Systemmedien am Rande erwähnt.

Spiegel Online: Verschleierte Verschuldung

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Wie die Regierungsrechner tricksen und täuschen

Schwarz-gelbe Koalition: “Griechische Lösung”

Ein solider Haushalt trotz Milliardenschulden? Die schwarz-gelbe Bundesregierung verspricht den Wählern, das Unmögliche möglich zu machen. Was sie verschweigt: Ihren Wunder-Etat schafft sie nur mit Rechentricks - genauso haben es schon frühere Koalitionen gemacht.

Spiegel Online: Griechen verzweifelt

Sonntag, Mai 2nd, 2010

Griechen verzweifeln an der Schuldenkrise

Angst befällt die Griechen: IWF und EU übernehmen die Kontrolle über die Staatsfinanzen, das Land steckt auf Jahre in der Krise - die Bürger fürchten den Niedergang ihres Staates. Und wollen sich mit der Lage nicht abfinden. Eine beispiellose Serie von Protesten steht bevor.

F. William Engdahl: Finanzielle Kriegsführung

Freitag, April 30th, 2010

Verdächtiges Timing der US-Rating-Agenturen

Trotz all seiner Mängel und Schwächen stellt der Euro für die Zentralbanken der Welt im Augenblick die einzige Alternative zum US-Dollar dar. Als der Euro vor zehn Jahren eingeführt wurde, bildete der Dollar 70 Prozent aller Währungsreserven der Zentralbanken. Dieser Wert ist beständig auf mittlerweile 60 Prozent gesunken, der Anteil des Euro hingegen auf fast 30 Prozent gestiegen; damit ist der Euro die einzige ernsthafte Konkurrenz zum Dollar als Weltwährung. Jetzt, wo die Verschuldung der USA alle Rekorde bricht und dem Dollar selbst eine Krise droht, wird - wie auf Bestellung - alle Aufmerksamkeit auf Griechenland und die vermeintliche Schwäche des Euro gerichtet. Die Rolle, die US-Kredit-Rating-Agenturen dabei spielen, ist mehr als verdächtig.