Archive for September, 2011

PAUL CRAIG ROBERTS auf antikrieg.com

Mittwoch, September 28th, 2011

PAUL CRAIG ROBERTS auf antikrieg.com 

Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister in der Regierung Reagan. Er ist Verfasser von „Supply-Side Revolution: An Insider‘s Account of Policymaking in Washington“ (Revolution der Anbieterseite: Bericht eines Insiders über Politik in Washington), von „Alienation and the Soviet Economy“ (Entfremdung und die sowjetische Wirtschaft) und von „Meltdown: Inside the Soviet Economy“ (Kernschmelze: Innenansicht der sowjetischen Wirtschaft), sowie gemeinsam mit Lawrence M. Stratton von „The Tyranny of Good Intentions: How Prosecutors and Bureaucrats Are Trampling the Constitution in the Name of Justice“ (Tyrannei der guten Absichten: Wie Strafverfolger und Bürokraten die Verfassung im Namen der Gerechtigkeit mit Füßen treten). Er war Co-Redakteur der Kommentarseite des Wall Street Journal und Mitherausgeber der National Review.

Finanzterroristen

Mittwoch, September 28th, 2011

Finanzterroristen - die echten Terroristen?

Diskussion bei Markus Lanz im ZDF mit Dirk Müller und Ernst Prost (Firmenchef von Liqui Moly).

“Goldman Sachs regiert die Welt”

Mittwoch, September 28th, 2011

MisterDax Dirk Müller

Folgendes Video ist Anfang der Woche bei youtube aufgetaucht und erreichte bislang einen Zulauf, der für einen kurzen Marktkommentar in unnerreichte Höhen schoss. Der Inhalt ist durchaus brisant.

Zitat des Tages

Sonntag, September 25th, 2011

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet,
von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab
und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern.
Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr.
Der, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer…“

Gustav Le Bon, 1895

Zitat des Tages

Donnerstag, September 15th, 2011

Armut ist keine Schande,
aber das ist ungefähr alles,
was man Gutes über sie sagen kann.

R.M. Tucker

ARD Plusminus

Donnerstag, September 8th, 2011

Auslaufmodell Staatsanleihen

Immer mehr verschuldete Staaten kappen ihre Ausgaben - und werden künftig kaum noch Staatsanleihen ausgeben. Diese Papiere sind zwar niedrig verzinst, aber sicher - und deshalb vor allem für Kleinanleger interessant. Werden sie jetzt zum Auslaufmodell?

Anmerkung: der Beitrag verdeutlicht, dass Sparen des Staates in der Krise nicht funktionieren kann. Andersrum funktioniert aber auch die Steigerung der Ausgaben nicht, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Wirtschaft eines endlichen Planeten kann nicht unendlich wachsen. Das Problem ist also im System selbst begründet.

Die Dämonisierung von Gaddafis Libyen

Donnerstag, September 8th, 2011

Lockerbie und die bulgarischen Krankenschwestern

Die derzeit aktuelle Ideologie zur Rechtfertigung des aggressiven Angriffskriegs basiert auf einer dogmatischen Gegensätzlichkeit von Demokratie und Diktatoren. Die Kriegstreiberpartei im Westen hat das Zentrum von internationalem Recht und Ordnung von den Vereinten Nationen verschoben auf einen exklusiveren Klub von „Demokratien,“ welche allein die entsprechende „Legitimität“ besitzen. Im Zentrum dieses Klubs befinden sich die englisch sprechende Welt plus Israel, die Europäische Union und Japan. Es ist davon auszugehen, dass diese „Internationale Gemeinschaft“ von Demokratien als einzige das moralische Recht hat zu entscheiden, wann der Führer eines Landes außerhalb dieses reizenden Kreises als „Diktator“ denunziert und mit Hilfe einer Bombenkampagne der NATO gestürzt werden darf. 

Diese Ideologie geht davon aus, dass Demokratien die Menschenrechte respektieren, während Diktatoren per definitionem Verbrecher sind, die systematisch gegen die Menschenrechte verstoßen und „Völkermord am eigenen Volk“ im Sinn haben könnten. Bestimmte Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die größte Gefängnispopulation der Welt haben, sowohl in absoluten Zahlen wie in relativer Hinsicht, und Gefangene als billige Arbeitskräfte für die Rüstungsindustrie benützen, haben in dieser dualistischen Weltsicht nichts zu suchen. 

Die Massenmedien halten diese Zwiespältigkeit aufrecht, indem sie einseitig über Länder berichten, die als „Diktaturen“ bezeichnet werden – unter denen sich auch solche befinden, deren Führer in der Tat gewählt sind, wie etwa Venezuela, Russland, Serbien unter Milosevic, Belarus, die aber versuchen, eine Politik zu betreiben, die dem Diktat der selbsternannten „Internationalen Gemeinschaft“ zuwiderläuft. Nicht alle diese Länder werden militärisch angegriffen, aber das Image, das da aufgebaut wird, macht es leicht, einen militärischen Angriff zu rechtfertigen, wenn die Zeit dazu gekommen ist.

Die selektive Berichterstattung reduziert das Land auf den „Diktator” und eine Minderheit von „Kämpfern für die Demokratie“. Der „Diktator“ wird hingestellt als Verbrecher ohne gute Seiten, auf denen möglicherweise die öffentliche Unterstützung in seinem eigenen Land beruhen könnte.

Der vollständige Artikel von Diana Johnstone bei antikrieg.com

Zitat des Tages

Donnerstag, September 8th, 2011

Der Klügere gibt nach!
Eine traurige Wahrheit,
sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Marie von Ebner-Eschenbach

Eugen Drewermann

Mittwoch, September 7th, 2011

Eugen Drewermann

Rede von Eugen Drewermann auf der Friedenskundgebung gegen die Münchner “Sicherheitskonferenz” am 5. Februar 2011

Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir stehen hier auf dem Marienplatz in München, weil im Reichstag in Berlin und im Bayerischen Hof Volksvertreter sitzen, die das Volk nicht vertreten, indem sie ihr Plädoyer für den Krieg abgeben, während 70 Prozent des deutschen Volkes nach zehn Jahren des Mordens kein anderes Votum hat, als ‘Raus aus Afghanistan’. Das ist es, was wir heute Nachmittag den Herren Ischinger und Co. zu sagen haben: “Raus aus Afghanistan, raus aus der NATO, Schluss mit dem neokolonialen Militarismus und endlich ein Anfang wirklicher Friedenspolitik.”

Der Krieg in Afghanistan hat begonnen mit einer Lüge und er wird fortgeführt mit einer Lüge. Angeblich war er nötig in unbedingter Solidarität mit den Vereinigten Staaten von Amerika als Antwort auf den 11. September 2001. Jeder weiß, dass die Sicherheit Europas oder Amerikas nicht von den Afghanen bedroht wird. Seit mehr als 2000 Jahren ist von diesem Gelände kein Krieg in irgendeiner Richtung ausgegangen. Stattdessen aber hat Afghanistan seit dem 19. Jahrhundert 5 Kriege durch europäische Mächte erlebt, drei durch die Briten, einer durch die Sowjetunion – angeheizt von den Amerikanern, von Brzezinski – und nun höchstpersönlich durch die Amerikaner selber. Um die Sowjets zu vertreiben, baute man als Verbündete die Gotteskrieger von Al-Quaida auf, inthronisierte man die Taliban. Und sie wären heute noch die Verbündeten der US-Amerikaner, hätten sie im Juli 2001 bei der Konferenz in Bonn dem Plan zum Bau von zwei Pipelines durch Afghanistan zugestimmt. Das haben sie nicht. Sie haben die schlimmste aller Sünden begangen, sich zu wehren gegenüber dem Industriekapital und der Erdölgier von God’s own Country.

Tatsächlich hat schon Bundeskanzler Schröder damit angefangen und der baronesque Kriegsminister Guttenberg ist nach vieler Lügerei in diesem Punkte plötzlich ehrlich…

Die ganze Rede von Eugen Drewermann 

George Orwell und der große Bruder

Sonntag, September 4th, 2011

Für diejenigen, die Orwells klassische Vorhersage unserer heutigen Gesellschaft nicht gelesen haben, sei gesagt, dass der Große Bruder, die Regierung, den „Bürgern“ jede Lüge aufs Auge drücken konnte und diese unhinterfragt akzeptiert wurde. Ein scharfsinniger Leser machte mich darauf aufmerksam, dass wir Amerikaner, mit unserer „freien Presse“ heute an diesem Punkt angelangt sind: „Wirklich beunruhigend ist die zunehmend arrogante Schlampigkeit dieser Lügen, als ob die Regierung sich so völlig ihrer Fähigkeit sicher ist, die Menschen zu täuschen, dass sie so gut wie gar nichts unternimmt, um auch nur den Anschein von Glaubwürdigkeit zu erwecken.“

Paul Craig Roberts