Archive for Juli, 2010

Interview: vom “Ende der Krise” keine Spur

Freitag, Juli 30th, 2010

Vom “Ende der Krise” keine Spur

Prof. Dr. Hans J. Bocker zählt zu jenen deutschen Ökonomen, deren Rat und Expertise etwas gelten in der Welt. Für chaostheorien.de nahm er sich die Zeit für ein exklusives Interview, in dem er über „das Ende der Finanzkrise” sinniert, zu Manipulationen am Goldmarkt Stellung bezieht, und besorgt auf Kriegsvorbereitungen im Mittleren Osten hinweist: „Das wäre die einfachste Lösung für die Mächtigen, um in einer scharfen Krise, wo die Menschenmassen hungernd und frierend im Dunkeln sitzen, den eigenen Untergang zu vermeiden.”

Verrückt…

Dienstag, Juli 27th, 2010

Ist es nicht völlig verrückt, dass die Banken mit Geld gerettet wurden,
das sich die Staaten bei eben diesen Banken leihen mussten?

Helmut Reinhardt

ORF2: John Perkins als Economic Hit Man

Freitag, Juli 23rd, 2010

Zuerst versuchen sie Dich zu kaufen. Wenn das nicht funktioniert, hetzen sie die Leute gegen Dich auf. Wenn Dich auch das nicht unterkriegt, kommen die angeheuerten Profikiller. So lebt es sich als südamerikanischer Präsident. John Perkins war 12 Jahre lang ein sogenannter “Economic Hitman”. Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft – bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage “Warum hassen sie uns so?”, die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.

Das Alternative Geldsystem

Mittwoch, Juli 21st, 2010

geld.gif

Wie von Ellen Brown vielfach darauf hingewiesen gehört die Schöpfung des Geldes in die öffentliche Hand. Hier ist die Idee von Prof. Bernd Senf (siehe Vortrag unter Alpenparlament.TV) sehr überlegenswert, neben der exekutiven, legislativen und judikativen Staatsgewalt noch eine vierte, monetäre einzuführen.

Wie soll aber mit dem Zinssystem verfahren werden? Soll das Modell des Sylvio Gesell übernommen werden, in dem der Besitz von Geld durch dessen schleichenden Wertverlust unattraktiv gemacht und zum Ausgeben von Geld animiert werden soll? Auf dem ersten Blick scheint für das für viele die Lösung sein - bei genauer Betrachtung drängen sich jedoch folgende Probleme auf: ein auf einem reinen Selbstzweck basierender Geldumlauf regt zum Kauf von allen möglichen ein - Hauptsache man entgeht dem Wertverlust des Geldes. Problematisch ist dies für die Umwelt: noch mehr kurzlebiger Müll wird produziert um der steigenden Nachfrage nachkommen zu können. Auch drängt sich ein zweites Problem auf: stellen wir uns vor, ein Kartoffelbauer will im nächsten Jahr seine Scheune erweitern und kann so seinen Kartoffelacker nicht bestellen. Er bittet dem Nachbarn, auch ein Kartoffelbauer, ihm dessen Überproduktion zu leihen. Gesagt - getan. Ein Jahr später will nun der besagte Nachbar einen Fischteich anlegen und kann so auch seinen Kartoffelacker nicht bestellen. Er bittet nun um die Rückgabe der verliehenen Kartoffeln. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich um eine gerechte Situation handelt. Beide Bauern haben gleich viele Kartoffeln gegeben und wieder zurückerhalten. Die verliehenen Kartoffeln stammten jeweils aus einer Überschussproduktion und wurden so im Wert erhalten, ohne dass sie durch eine zu lange Lagerung zu faulen begannen. Sie wurden auch nicht mehr und auch nicht weniger. Hätten die Kartoffeln im Wert verloren (so Sylvios Modell), so hätte der zweite Bauer dem ersten weniger zurückgeben müssen als er damals selbst erhalten hatte.

Zurück zu unserem Geldsystem: nicht wesentlich ausschlaggebend ist, wieviel Geld an sich im Kreislauf ist. Vielmehr kommt es auf das Produkt von Geld und Umschlagshäufigkeit pro Jahr an. Pumpt beispielsweise die EZB wie 2009 geschehen 441 MRD EUR in den Markt, so ergibt sich keine Inflation, wenn das Geld nicht im Warenkreislauf landet sondern von den Banken gehortet und “zum Zocken verwendet” wird. Andererseits würde ein (inszenierter) Bankenrun auch bei gleichbleibender Geldmenge den Bürgern das Vertrauen in das System zerstören. Ein Ausgeben des Geldes, ein sich trennen wollen davon, würde in Form einer hohen Inflation die Folge sein.

Für die Wirtschaft ausschlaggebend ist also das Produkt aus Geld und Umschlagshäufigkeit. Horten die Bürger ihr Geld, so ist das deswegen kein Problem, da es sich dabei nur um Papier unter dem Kopfkissen (salopp ausgedrückt) handelt. Im Falle des Hortens kann der Staat durch die Herausgabe neuen Geldes den Kreislauf dadurch wieder ankurbeln, indem er dieses den Kreditsuchenden zur Verfügung stellt. Geht das Horten des Geldes durch die Bürger zurück, so wird einfach die Vergabe von Krediten zurückgefahren. Die Kreditraten werden weiter einkassiert und einbehalten, das Produkt aus Geldmenge und Umschlagshäufigkeit geht wieder zurück in seinen Ursprungszustand.

Löschen statt sperren

Freitag, Juli 16th, 2010

Löschen statt sperren - der richtige Weg im Umgang mit kinderpornografischen Webseiten.

Hier der aktuelle Stand (Meldung auf heise online vom 15.7.2010):

Laut der Statistik des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco sind im Ausland vorgehaltene kinderpornographische Webseiten nach einer Intervention der Selbstregulierungseinrichtung zu 50 Prozent innerhalb von fünf Tagen offline. Binnen zwei Wochen sind es aber bereits 93 Prozent der unerwünschten Angebote, der Rest verschwinde in der Folgezeit aus dem Web. Mittelfristig bleibt laut INHOPE-Vertretern auch jenseits der deutschen Grenzen keine einzige gemeldete einschlägige Domain online … Auch laut Tests der Kinderschutzorganisation Carechild und des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) lassen sich kinderpornographische Webseiten im Ausland relativ einfach aus dem Netz löschen. Beim AK Zensur hieß es etwa 2009, man habe 60 einschlägige, auf Sperrlisten verzeichnete Webauftritte löschen lassen können, wofür gerade einmal zwölf Stunden Zeit nötig gewesen seien.

Kommentar: Auch merkt der Artikel an, dass die Zeit, die momentan noch nötig ist, um die Seiten zu löschen und aus dem Netz ganz zu entfernen, durch die Aufstockung von Personal bei den entsprechenden Behörden weiterhin reduziert werden könnte. Dies ist der richtige Weg: löschen statt sperren - illegale Inhalte werden umgehend aus dem Netz entfernt. Das Netz bildet aber weiterhin das unzensierte freie Medium zum Informationsaustausch für alle freien und mündigen Bürger. 

Kindesmissbrauch (Filmbeitrag)

Donnerstag, Juli 15th, 2010

Filmbeitrag:

Ein Fall eines Kindesmissbrauchs wird in der Öffentlichkeit von den Medien hervorgehoben. Die Politik fordert in der Folge regelmäßig nach verstärkten Überwachungsmaßnahmen für die Bürger. Pro Jahr werden in der BRD ca. 1.700 Kinder als vermisst gemeldet und tauchen nicht wieder auf. Was sind die Hintergründe? Warum erfolgt hier kein Aufschrei? Warum wird jeweils nur ein Einzelfall öffentlich diskutiert und mit der anschließenden Forderung nach der Einschränkung der Bürgerrechte verknüpft?

Kindesmissbrauch - die Politik schreit nach der Überwachung der Bürger. Müsste es nicht eigentlich umgekehrt sein? Siehe nachfolgender Filmbeitrag.

NuoViso.TV: Kindesmissbrauch - Dutroux und die toten Zeugen (ZDF)

Im Jahre 2009 wurde der Prozess gegen den Kinderschänder Marc Dutroux eröffnet. Normalerweise werden solche Prozesse nicht erst nach 8 Jahren eröffnet. Im Fall Dutroux allerdings zeichnet sich ab, dass der Skandal bis in die höchsten Etagen der belgischen Behörden, Wirtschaft, ja sogar der Regierung selbst geht.

Unvorstellbar? Wie sonst ist es zu erklären, dass 27 Zeugen, die im Prozess hätten aussagen können, auf mysteriöse Weise sterben. In den meisten Fällen urteilten hohe Richter auf Selbstmord, obwohl die Fakten in den meisten Fällen geradezu nach Mord stinken.

Der belgischen Justiz kommt das alles nicht sonderlich komisch vor und bleibt natürlich dabei, dass es sich bei Dutroux um einen perversen Einzeltäter handeln muss. Beweise liegen hierfür nicht vor - aber für das Gegenteil: Nämlich dass Dutroux kleine Mädchen besorgte, für die perversen Sexparties in hoch elitären, konspirativen Kreisen, von denen bekannt ist, dass auch namenhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gern gesehene Teilnehmer sind.

Mussten viele kleine Mädchen und weitere 27 Unschuldige sterben, weil sie zuviel wußten?

Teil 7: Nachwort

Mittwoch, Juli 14th, 2010

Wenn Leute mit diesen genannten Informationen konfrontiert werden - diese basieren auf den überprüfbaren Aussagen bekannter ehrenwerter US Präsidenten und Senatoren sowie auf den Aussagen vieler Wissenschaftler, Anwälte und Journalisten - so erscheinen fast allen die genannten Informationen als unmöglich, da sie sich einen Betrug dieses Ausmaßes schlicht und einfach nicht vorstellen können.

Werden also Menschen mit diesen Informationen konfrontiert, so beginnen sie automatisch verzweifelt danach zu suchen, wo denn eine kleine Ungenauigkeit in der Argumentation sein könnte. Ist diese erst einmal gefunden oder wird auch nur gedacht, dass diese da wäre, so wird daraus gefolgert, dass dann der Rest wohl auch nicht wahr sein würde. Die Lüge wird also wieder als “Wahrheit” bestätigt.

Umgekehrt gilt das ganze auch: wird den Leuten die “Lüge der Lüge” in den Medien als Wahrheit verkauft, dann suchen die Leute zuerst nach einer Winzigkeit darin, die vielleicht wahr sein könnte, und, ist diese erst einmal gefunden oder auch nur erdacht, dann wird auch hier wiederum daraus gefolgert, dass dann der Rest auch schon stimmen würde. Die Wahrheit wird dann anschließend zur “Verschwörungstheorie”.

Woher kommt das? Der genannte Autor Jim Marrs weist in seinem genannten Buch darauf hin, dass dies einer der beliebtesten Standardtricks aller Herrscher wäre. So zitiert er Adolf Hitler aus seinem Buch “Mein Kampf”:

“Man ging sehr korrekt von der Annahme aus, dass in der größten Lüge immer ein Körnchen Wahrheit vorhanden wäre, denn die große Masse der Leute fällt eher auf eine große Lüge herein als auf eine kleine. Der Grund ist, dass sie selbst sehr häufig in kleinen Dingen lügt. Aber sie würde sich zu sehr schämen, eine Riesenlüge zu erzählen. Deshalb würde es ihr nicht einmal einfallen, eine große Lüge zu erzählen, und sie würde nicht glauben, dass andere ihr eine so schamlose Lüge erzählen. Und sie würde zweifeln und zögern, selbst nachdem man ihr die Wahrheit gesagt hätte. Sie wäre immer noch davon überzeugt, dass es eine andere Wahrheit geben müsse. Und gerade aus diesem Grund wird ein kleiner Teil auch der unverschämtesten Lüge haften bleiben, eine Tatsache, die die größten lügenden Künstler und Gesellschaften dieser Welt nur zu gut kennen und deshalb schamlos ausnutzen.”

Liebe Leserin, lieber Leser, was glauben Sie?

Teil 6: Der US-Dollar

Dienstag, Juli 13th, 2010

Nach der erfolgten Betrachtung der Unterschiede der vom Präsidenten der USA, John F. Kennedy herausgegebenen Banknoten und der Noten der Fed soll nun abschließend auch noch der Aufdruck der 1-$-Geldscheine der Federal Reserve betrachtet werden:

Vorderseite

Federal Reserve Note: die Vorderseite

Die besondere Aufmerksamkeit verdient hier die Rückseite des genannten Scheines:

Rückseite

Federal Reserve Note: die Rückseite

Zu den Angaben “Die Vereinigten Staaten von Amerika” und “Wir vertrauen in Gott” kommen noch die Inschriften der beiden Siegel: “Er segnet unseren Anfang” (ANNUIT COEPTIS) und “Die neue Ordnung der Zeiten (die neue Weltordnung)” (NOVUS ORDO SECLORUM) auf dem linken Siegel sowie die Inschrift “Aus Mehreren Eins” (E PLURIBUS UNUM) auf dem rechten.

Der genannte Begriff “neue Weltordnung” wurde von der Regierung George W. Bush gerne auch öffentlich verwendet. Auf mehreren Reden wurde darauf hingewiesen, dass es zur Durchsetzung dieser nur so etwas wie einem “zweiten Pearl Harbour” bedürfe, welches schließlich in der Form der Attentate auf das World Trade Center dann auch eintrat.

Teil 5: Die ermordeten US Präsidenten

Montag, Juli 12th, 2010

Zwei US Präsidenten haben übrigens die wahren Hintergründe der Federal Reserve Bank erkannt und wollten diese auch ändern. Beide wurden Opfer von Attentaten und starben dabei: der eine war Abraham Lincoln, der andere John F. Kennedy.

John F. Kennedy hatte bereits begonnen, eigenes (staatliches) Geld drucken und in den Umlauf bringen zu lassen (laut Jim Marrs veranlasste Kennedy im Juni 1963 den Druck und die Ausgabe von 4,2 Milliarden US-Dollar in US-Noten - Papiergeld, dass durch das Finanzministerium herausgegeben wurde, ohne dass die Federal Reserve daran mit verdiente).

United States Note

United States Note: “Kennedys” öffentliches Geld der USA

Nach dem Tod Kennedys war die erste Handlung seines Amtsnachfolgers die Rücknahme dieser Gesetz der Herausgabe eigenes Geldes. Bereits im Umlauf befindende Scheine wurden (nach Möglichkeit) wieder eingezogen, so dass im Folgenden dann wieder nur noch die Federal Reserve Note der privaten Fed im Umlauf war (siehe Bild unten).

Federal Reserve Note

Federal Reserve Note: Geld der privaten Federal Reserve

Wer waren die Präsidenten John F. Kennedy und Abraham Lincoln? Hier ein paar zufällige Gemeinsamkeiten ihrer Leben (aus den AZK News entnommen):

In seinem genannten Buch äußert sich der der Autor Jim Marrs folgendermaßen hierzu:

“Heute sind sich die meisten Menschen darüber einig, dass die Ermordung von John F. Kennedy das Resultat einer Verschwörung war, deren Einzelheiten aufgrund der Vertuschung auf höchster Ebene der US-Regierung jedoch immer noch nicht bekannt sind. […] Man vermutet schon seit langem, dass die CIA, die Hunderte von Millionen für die Organisation Gehlen ausgab, an der Ermordung Kennedys maßgeblich beteiligt war.”Jim Marrs ist übrigens Verfasser des Buchs Crossfire, welches die Hintergründe des Kennedy Attentats zum Thema hat. Es stand wochenlang auf der New-York-Times-Bestsellerliste und diente als Hauptquelle für Oliver Stones Kinoerfolg JFK.

So stellt sich natürlich abschließend die Frage, ob nicht die Hintergrundmächte der Fed mittels der ihr nahestehenden CIA die Morde durchgeführt haben - cui bono (wem zum Vorteil) - gäbe es denn ein besseres Motiv?

Teil 4: Zwischenbilanz

Sonntag, Juli 11th, 2010

“Es besteht kein Zweifel daran, dass sich Hitler schwerster Verbrechen schuldig gemacht hat, vor allem in den späteren Jahren seines Terrorregimes”, so die korrekte Aussage Ellen Browns. Aber, falls die Aussagen des Historikers Wolfgang Eggers wahrheitsgemäß sein sollten - auf jeden Falle verdienten sie eine Überprüfung - warum wurde der deutsche Widerstand gegen das NS-Regime von den Alliierten (vor allem von Großbritannien) nicht unterstützt? Es ist durchaus nachvollziehbar, dass das NS-Gewaltregime so entmachtet hätte werden können und dass der Krieg somit sein Ende gefunden hätte. Das Finanzsystem des damaligen Deutschlands, welches wie das der ersten Siedler der “neuen Kolonien” (der heutigen USA) funktionierte, hätte nach dem Sturz des Hitler-Regimes wegweisend sein können.Aber halt: wie ist es denn den “neuen Kolonien” ergangen, als diese das System zuerst erfolgreich etablierten? Hatte damals nicht der britische König auf drängen der Bankiers dieses System verboten, und, nachdem dies nicht möglich war, schließlich alles daran gesetzt, das System zu sabotieren und zu zerstören? Schreibt nicht Ellen Brown in ihrem Buch davon, dass alle Staaten, welche sich der weltweiten Dominanz der Weltwährung US-Dollar nicht beugen, schließlich in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt würden, unter Vertuschung der wahren Hintergründe?

Nun, diese Aussage der Autorin wäre eine mögliche Erklärung des angeblichen Verhaltens der alliierten Mächte des zweiten Weltkrieg entsprechend der Aussage des Autors Wolfgang Eggers. Nur eine Etablierung einer anderen Regierung in Deutschland hätte eben nicht automatisch eine Änderung des unerwünschten Finanzsystems sichergestellt.

Der US Autor Jim Marrs schrieb herzu in seinem Buch “Der Aufstieg des Vierten Reiches”, Kopp Verlag, Rottenburg, September 2009, ISBN 978-3-938516-0, auf Seite 45:

“Sie müssen verstehen, dass wir in diesem Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus kämpfen”, sagte Churchill, “sondern gegen die Stärke des deutschen Volkes, das ein für alle Mal zerschlagen werden muss, gleichgültig ob es von Hitler oder einem Jesuitenpriester regiert wird.” In einem Brief an Lord Robert Boothby erklärte Chruchill, dass “das unentschuldbare Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg darin bestand, dass es versuchte, mit seiner Wirtschaft aus dem Welthandelssystem auszuscheren und sein eigenes Währungssystem zu schaffen, mit dem es der Weltfinanz die Chance auf Profite genommen hätte”.

Diese “Weltfinanz” setzte Adolf Hitler mit dem “internationalen Judentum” gleich (die Macht, die laut Hitler im Hintergrund die Fäden zieht). Damit würde sich sein Wahnsinn gegenüber diesem Volk erklären (natürlich aber nicht entschuldigen). Auch würde es erklären, wie das hochverschuldete Deutschland der frühen vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung in Verbindung mit einem drastischen Abbau der Arbeitslosigkeit erreichen konnte. Eine Leistung, die nur möglich ist, wenn der Staat - wie die ersten Siedler der heutigen USA - sein eigenes Geld herausbringt. Alle heutigen Versuche, dies zu erreichen, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, da ein Ankurbeln der Wirtschaft durch erhöhte staatliche Ausgaben eine wachsende Neuverschuldung mit sich bringt, die nur zum Teil mittels der durch das “Ankurbeln” kurzfristig ansteigenden Steuereinnahmen kompensiert werden kann. Und gerade die durch die zunehmende Staatsverschuldung steigende Zinslast sorgt schließlich wieder dafür, dass der Konsum aufgrund der hierfür nötigen Steuererhöhungen wieder sinkt.