Untergehen in Scheinheiligkeit

Januar 25th, 2012

Paul Craig Roberts

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika steckt so voller Selbstgerechtigkeit, dass sie zu einer Karikatur der Scheinheiligkeit verkommen ist. Leon Panetta, ein ehemaliger Kongressabgeordneter, den Obama zum Direktor der CIA bestellte und jetzt zum Chef des Pentagon, teilte gerade den Matrosen der USS Enterprise - eines Flugzeugträgers - mit, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Flotte von elf Flugzeugträgern betreiben, um eine Seemacht gegen den Iran zu führen und den Iran auf diese Weise zu überzeugen, dass „es besser ist für sie, wenn sie versuchen, mit uns mittels Diplomatie zu verkehren.“

Kommentar zu Gorbatschows Rede

Dezember 22nd, 2011

Unten folgt die Rede Gorbatschows vom Dezember 2011 in München. Diese Rede gibt bedeutende Inhalte wieder, die erst verstanden werden können, wenn man das Weltgeschehen richtig einzuschätzen vermag - und diese Einschätzung hat nichts damit zu tun, was unsere westlichen Medien täglich so berichten. Infos hierzu sind auch Kopp-Online zu finden.

Gorbatschow Rede in München am 10.12.2011 mit einer Kriegswarnung

Dezember 22nd, 2011

Ken Jebsen über die globale Finanzkatastrophe

Dezember 10th, 2011

Der Weg zu Krieg und Wirtschaftszusammenbruch

November 29th, 2011

Paul Craig Roberts bei antikrieg.com

23. November 2011: Der Tag vor dem Erntedank-Feiertag sorgte für drei außerordentliche Nachrichten. Die eine betraf den Bericht über die Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die andere bezog sich auf die Erklärung des russischen Präsidenten zur Antwort seines Landes auf die Raketenbasen, mit denen Washington sein Land einkreise. Und die dritte Nachricht hat mit dem Scheitern einer deutschen Anleiheauktion zu tun. Und da die »Press«tituierten nicht über die wahre Bedeutung dieser Ereignisse informieren werden, versuche ich es einmal.

Mit Ausnahme Ron Pauls, der als einziger Kandidat beider Parteien dazu qualifiziert ist, Präsident der USA zu sein, sind die restlichen Kandidaten der Republikaner noch schlimmer als Obama, ein Präsident, der das Land hinter sich geschart hatte, dann aber der amerikanischen Bevölkerung Partikularinteressen opferte.

Schlagender Beweis: Gaddafi sollte UN-Menschenrechtspreis erhalten

November 23rd, 2011

Dennis South bei Kopp Online

Vor den Luftangriffen der NATO und der USA auf Libyen bereiteten die Vereinten Nationen die Verleihung eines Preises an Oberst Muammar al-Gaddafi und die libysche Volks-Dschamahirija für ihre Erfolge im Bereich der Menschenrechte vor. Das klingt unglaublich, ist aber wahr – derselbe Mann, Oberst Muammar al-Gaddafi, den die NATO und die Vereinigten Staaten seit Monaten als »brutalen Diktator« brandmarkten, sollte für seine Verdienste um die Menschenrechte in Libyen geehrt werden. Ist es nicht seltsam, dass die Vereinten Nationen noch Ende März einem »brutalen Diktator« einen Menschrechtspreis verleihen wollten? (Bericht der Arbeitsgruppe zur Libyschen Arabischen Dschamahirija – Dokument A/HRC/WG.6/9/L.13)

Geheimtreffen: Hyperinflation 2012?

November 18th, 2011

Michael Morris bei Kopp Onlline

Vor wenigen Wochen fand im Geheimen ein Treffen führender europäischer Spitzenbanker und Topmanager statt. Dabei legten die Lenker der Wirtschaft einander ihre Einschätzungen für die nahe bis mittlere Zukunft unserer Welt dar. Sie waren sich überraschend einig darüber, was die nahe Zukunft anging: »Mit großer Wahrscheinlichkeit«, so sagten die meisten von ihnen, »werden wir in etwa 6 Monaten, also im Frühjahr 2012, in eine Hyperinflation schlittern. Es gibt nur zwei mögliche Szenarien, die eine solche Hyperinflation verzögern könnten: eine rasche, saftige Deflation oder ein großer Krieg!«

So grausam war Gaddafi ;-)

November 5th, 2011

Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles zufügte, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.

8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.

9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.

10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung
gefunden wurde.

11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.

12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.

13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.

14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.

15. Gaddafi startete Das “Great-Man-Made-River-Projekt” (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine besser Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft. Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.

Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_11/LP20111_051111.pdf

Anmerkung: auch falls sich nicht alle Punkte als zutreffend herausstellen sollten, so sind doch die meisten verifizierbar (Staatsverschuldung, diverse Subventionen des täglichen Lebens, Zuspruch unter der Bevölkerung…)

Telefonica kündigt Alice-Model

Oktober 31st, 2011

Artikel von heise.de

Noch ziert das Gesicht von Vanessa Hessler die Homepage von Alice DSL sowie zahlreiche Werbematerialien der Marke. Damit soll es aber bald vorbei sein: Nach sieben Jahren hat Alice, inzwischen eine Tochter von Telefonica/o2, die Zusammenarbeit mit dem italo-amerikanischen Model aufgekündigt. Anlass sind Äußerungen Hesslers über ihre langjährige Beziehung mit Mutassim el Gaddafi in der italienischen Zeitschrift Diva e Donna.

Umverteilung von oben nach unten?

Oktober 28th, 2011

…wenn die Währung (z.B. durch Inflation) zusammenbricht und somit die zwei Billionen Euro an Staatsschulden verschwinden, dann wird der „kleine“ Bürger dadurch entlastet, dass er darauf keine Zinsen in Form von Steuern und Abgaben mehr bezahlen muss. Im Gegenzug verliert er natürlich auch alle Werte von Lebensversicherungen (welche gerne in Bundesanleihen investieren), privaten Rentenversicherungen, Festgeld, Tagesgeld, Sparkonten, Bargeld, Bundesanleihen. Der große Vorteil ist, dass im Folgenden die Steuerersparnis (keine Zinsen mehr für Staatsschulden) größer ausfällt als der Verlust der Zinseinnahmen auf die obengenannten Anlageformen. Er ist aber nicht von der Negativzone in den positiven Bereich gerutscht, sondern in die Nullzone. Das „Spiel“ beginnt also von Vorne. Die ganz großen Vermögenden werden ihre Gelder eben gerade nicht in den genannten Anlagebereichen angelegt haben – was wollen die beispielsweise mit einer Allianz Lebensversicherung, wenn ihnen doch Teile der Allianz selbst gehören? Und falls doch: dann gehen sie vor dem Crash z.B. in „Edelmetalle und sichere Werte mit Absicherung“. Sie verlieren also nichts. Wo findet hier also die Umverteilung von „oben“ nach „unten“ statt? Kann man die bei einem Crash auftretende Auslöschung der Schulden durch das Verschwinden der entsprechenden Guthaben nach Prof. Senf automatisch mit einer Umverteilung von oben nach unten gleichsetzen??

Zusammengefasst würde ich sagen, würde man mit “unten” alle bezeichnen, die Schulden oder Guthaben bis in den fünfstelligen Bereich haben, und mit “oben” diejenigen, die über die große Vermögen im mehrstelligen Millionenbereich verfügen, dann erfolgt bei einem Crash keine Umverteilung von ”oben” nach “unten”. Vielmehr erweckt es den Anschein, da die Schuldner beispielsweise entschuldet werden und diejenigen mit geringem Vermögen im fünstelligen Bereich dieses verlieren. Beide sind anschließend bei Null. Aber diejenigen, die “oben” sind, bleiben unangetastet. Das ist nicht die Gruppe, die eine Lebensversicherung hat. Sie hat die Lebensversicherung an sich oder Teile davon als Eigentum über Aktien etc.

Kommentar in eigener Sache